Freitag, 30. Oktober 2015

Balkonien im Oktober 2015


So, Sommer beendet und Herbst auch gleich. Das Wetter kann's dieses Jahr ganz schrecklich. Wir hatten Anfang des Monats mit der Gärtneraktion sehr viel Glück, weil wir tatsächlich das einzige Wochenende erwischt haben, an dem wir in Wien Herbst hatten. Das letzte Oktober-Wochenende wäre auch wieder schön gewesen aber das ist schon sehr spät, um alles auf Winterbetrieb umzustellen.

Dort, wo bis vor einiger Zeit einjährige Gemüsesorten gewachsen sind, sind nun Herbstastern eingezogen.

Wie jedes Jahr wohnen nun viele, viele Blumen mit Gesicht hier. Ich mag die kleinblütigen Stiefmütterchen so gern, weil sie wirklich bis April/Mai durchhalten. Wenn es im Winter unter Null Grad hat, dann liegen sie platt da und schauen aus, als würden sie kaputt sein, aber kaum werden sie von ein paar Sonnenstrahlen gekitzeln, stellen sie ihre Köpfchen schon wieder auf.

Nachdem ich Kürbisse lieber esse als sie zu schnitzen, darf im Herbst unser freundliches Halloween-Gespenst aus der Gartenhütte auf den Balkon kommen und hier bis zu den ersten Nachtfrösten bleiben. Man kann den Kerl von innen mit einem Teelicht beleuchten, aber selbst dann schaut er gar nicht gruselig aus.

Ums Eck, wo man nicht direkt von der Wohnung aus hinsieht, mühen sich noch ein paar Salatpflanzen drum, einen Kopf zusammenzubringen, aber ich früchte, das wird nichts mehr. Der Salat wird also demnächst zum Pflücksalat umfuntkioniert und einfach so gegessen.










Nicht lachen, aber das da ist mein ganzer Stolz derzeit: Es ist mein erster Versuch, im Winter mehr zu ernten als Knollenziest und Topinambur. Ich habe einige Wintersaaten gekauft, alles Blattgemüse. So wirklich vorstellen kann ich es mir nicht, dass diese zarten Pflänzchen etwas werden bei Kälte und Dauerregen und später sogar Schnee und Eis. Aber gut, drei Päckchen Saatgut ist der Versuch schon wert.

Ich liebe die Chrysanthemen! Ja, sie sind schon fertig gekauft und nicht selbst gezogen. Aber die freundlichen Farben erhellen Dauerregen und Kälte schon sehr. Ich hoffe, dass sich der starke Frost noch ein wenig einbremst, damit ich noch lange Freude an den Farben habe.


Und auch noch gelb vorhanden. Ich kann nicht genug kriegen von dieser Farbenpracht.

Dienstag, 27. Oktober 2015

[Urlaub] Prag - Foodie Tour


Ja, wir waren tatsächlich schon wieder weg, dieses Mal in Prag. Das ist von Wien aus relativ nah, aber dennoch waren wir schon ewig nicht dort. Also haben wir uns in den Zug gesetzt, sind hingefahren, haben ein paar geniale Tage dort verbracht, viel angeschaut, die Füße zum Rauchen gebracht und - wie könnte es anders sein - haben wieder einmal eine Foodie Tour mitgemacht: Eating Prague. Dieses Mal wurde die Tour von einem Unternehmen, das man schon als international bezeichnen kann, organisiert - sie bieten noch an Eating Italy in Rom, Eating London und Eating Amsterdam. Dennoch ist das keine Massenabfertigung, im Gegenteil, dieses Mal waren wir nur zu viert bei der Tour und es war eine ganz wunderbare Nascherei einmal quer durch Prag.

Aber jetzt zum Essen: Die erste Station war eine süße. Bei Pernickuv sen gab es diese drei Köstlichkeiten. Einen Lebkuchenkeks mit Mohnfülle, ein unglaublich gutes Vanillekipferl und eine Lebkuchenroulade, wie ich sie in meinem Leben noch nie gegessen habe. Da durften dann gleich ein paar Stücke mit nach Hause kommen - wunderlicherweise haben sich die aber so schnell in Luft aufgelöst, dass ich gezwungen sein werde, sie nachzubacken. Zumindest werde ich es versuchen: Sehr dünn ausgewalkter Lebkuchenteig, bestrichen mit Powidl und bestreut mit gehackten Nüssen.

Die nächste Station war Sister's, in dem es köstliche Brötchen gab. Das ist eine Spezialität Böhmens, dass Sandwiches nie ein Obendrauf haben, sondern immer offen sind. Hier wurden wir verwöhnt mit Sandwiches mit Selleriestreifen, Rote Rüben-Aufstrich und - ganz links im Bild - Fischbrötchen.















Dazu gab es aufgespritzten Hollerblütensirup. Für Wiener jetzt nichts Spezielles, aber in vielen Teilen der Welt haben die Leute nicht das Glück, diese Köstlichkeit zu kennen.

Es gab nicht nur körperliche, sondern auch jede Menge geistige Nahrung: Unser Führer erzählte uns auf dem Weg zu den einzelnen Stationen viele Sachen, die man wahrscheinlich auf 08/15-Führungen durch Prag nicht erfährt. Für mich als Wienerin war zum Beispiel recht erstaunlich, dass zwei Drittel aller Filmszenen, die im Film dann in Wien spielen, in Prag gedreht werden. Und natürlich haben wir so eine Filmkulisse auch zu sehen bekommen.

Hier referiert er über die Philosophie des Fleischhauers, vor dessen Auslage er steht: Qualitativ sehr hochwertiges Fleisch, kein Billgstfleisch, beste Wurstwaren.
Ich habe mich gefragt, ob wir jemals das Glück haben werden, so einen Fleischhauer auch einmal in Wien haben zu können. So eine tolle Auswahl habe ich hier noch nirgends gesehen.



Und hier ist schon eine der Köstlichkeiten aus der Fleischhauerei Nase Maso: eine von vielen Schinkensorten, dazu köstliches hausgemachtes Brot, bester Senf und süßsauer eingelegte Gurkerln. Auf diese Art eingelegte Gurkerln haben wir in Wien auch - da macht sich die räumliche Nähe bemerkbar. In vielen Teilen der Welt scheint das eher unbekannt zu sein.

Ich muss gestehen, dass eigentlich links vom Schinken auch noch Pastrami gelegen wäre. Das hat aber so gut gerochen, dass es schneller gegessen war als ich fotografieren konnte.

Und noch zwei verschiedene Würste zum Verkosten: Klobassa und Speckwurst
Klobassa haben wir in Wien auch, aber nicht so gute - zumindest ich kenne keine, die so schmecken. Es ist eine recht rustikale Wurst, die gebraten wird, dazu gab es wieder diesen unglaublichen Senf und das gute Brot.
Speckwurst war auch für mich eine Neuigkeit. Auch hier haben wir genau erfahren, was drinnen ist und wie man sie zubereiten kann. Auf jeden Fall kann sie ihren Namen nicht verleugnen, denn sie besteht großteils aus Schweinespeck. Zu meinem Erstaunen schaute sie nicht so deftig aus und schmeckte auch nicht so. Sie tarnt sich also recht gut als harmloses Würstchen.

Die Verkostung im Restaurant Zvonice war mein persönliches Highlight: eine typische böhmische Sauerkrautsuppe, so dick, dass sie als Hauptgericht durchgehen würde.  Zu meinem Erstaunen waren da Eierschwammerln drinnen, die wahnsinnig gut gepasst haben. Normalerweise wird dieses böhmische Nationalgericht mit Erdäpfeln gebunden, aber hier kamen Braterdäpfeln als Einlage hinein, die Bindung entsteht ausschließlich durch püriertes Sauerkraut. Und oben drauf ein Klecks Sauerrahm. Zu diesem Lokal gibt es ein Video, in dem man das Ambiente sehen kann, das auf meinem Foto gar nicht sichtbar ist - das Restaurant ist in einem alten Glockenturm, in dem die Glocke noch hängt. Das gesamte Holz, das durch den Umbau abgebaut wurde, wurde im Restaurant wieder verarbeitet. Genial schaut es dort aus!

Nicht weniger genial das Ambiente in unserer nächsten Station: Styl a Interier. In einem von außen ganz unscheinbaren Haus wurden Möbel restauriert. Um diese schön zeigen zu können, wurde im hinteren Teil des Hauses ein Raum damit eingerichtet. Irgendwann kam da eine Kaffeemaschine hinein, dann wurde Kuchen gereicht, der Garten hübsch gemacht und erhielt schlussendlich einen Preis als einer der schönsten Gastgärten. Man sitzt immer noch auf Sesseln, an denen Preisschilder hängen und man kann ziemlich viel von den Möbeln kaufen, aber nach dem, was ich so gesehen habe, scheint das Lokal mehr als gut zu gehen. Ohne Reservierung hat man dort keine Chance, einen Platz zu ergattern.
Für uns gab es Kräutersalat mit würzigen Labneh-Knöderln. Zum Trinken etwas, das ich seit meiner Jugend nicht mehr im Glas hatte: Obstwein, in diesem Fall Wein aus schwarzen Ribiseln. In Prag entdeckt man anscheinend gerade, dass Obstweine früher sehr beliebt waren, und sie erleben ein Revival. Hoffentlich bleiben die österreichischen Obstbauern nicht beim Most stehen, sondern hängen sich da eifrig dran!

Nun kommt schon die letzte Station, das Café Louvre - "schon" ist gut! Viel mehr hätte ich nicht mehr essen können. Bis dahin haben wir wirklich nur verkostet - ein Radl Wurst,  ein Vanillekipferl, ein kleiner Salat -, aber hier gab es eine wirkliche Hauptspeisportion eines Klassikers aus der böhmischen Küche: gespickten Rindsbraten in Wurzelsauce mit böhmischen Knödeln. Ich dachte erst, oh je, diese Knödeln sind nicht mein Ding, aber wurde auf sehr angenehme Weise überrascht. Ganz flauschig-flaumige Germknödelscheiben sind das gewesen! Die brauchen übrigens diese Menge aus Sauce. Der Klecks Schlagobers, der auf einer Zitronenscheibe mit Preiselbeeren ruht, zeigt, dass hier mit richtigem Schlagobers gearbeitet wird. Man hat es der Sauce auch angemerkt, so sämig war sie. Und wirklich perfekt bis ins Detail: auch die Preiselbeermarmelade ist hausgemacht.
Nun noch ein Stück Apfelstrudel, ebenfalls aus dem Café Louvre: Im Gegensatz zum österreichischen Apfelstrudel ist der Teig ein wenig dicker, aber nicht knusprig, sondern butterweich und süß. Die Äpfel für böhmischen Apfelstrudel müssen traditionell Fallobst sein, damit sie lange genug auf dem Baum waren, um so süß zu werden, dass die Fülle keinerlei Zucker mehr benötigt.

Dieses Kaffeehaus hat übrigens viel mit der österreichischen Kaffeekultur gemein: Berühmte Leute, in diesem Fall Leute wie Kafka und Einstein, waren dort Stammgäste. Und das habe ich tatsächlich vergessen zu fragen, ob das Schnapsglas voll Wasser, das man in Prag zum Kaffee bekommt, auch aus dieser Tradition stammt.

Wie immer zum Abschluss, was es noch zu sagen gibt: Diese Tour war wirklich genial. Ich weiß jetzt nicht, wie die Touren dieser Firma in den anderen Städten sind, aber diese da kann ich allen Prag-Besuchern nur wärmstens ans Herz legen! Jedes einzelne Lokal war sowohl vom Ambiente als auch vom Essen her grandios. Unser Führer Jan war ein Herzblatt und hat uns fast fünf Stunden kreuz und quer durch Prag geführt, hat genau Bescheid gewusst über so ziemlich alles. Würde ich Punkte vergeben, bekäme diese Tour alle nur möglichen verliehen.



Was jetzt noch kommt, sind ein paar persönliche Tipps. Prag hat eine wunderbare Bierkultur, die nicht unerwähnt bleiben soll. Es gibt eine extrem viele Bierlokale, darunter jede Menge Touristenfallen. Und dann gibt es noch das U Kunstatu. Um die 50 verschiedene Craft-Biere laden zum Verkosten ein. Es gibt dort wirklich nur handwerklich erzeugte Biere, nichts aus Großbrauereien. Man kann ganz nach dem persönlichen Geschmack bestellen und sich durchkosten. Auch eine richtige Bierverkostung wird angeboten, was wir leider nicht gewusst haben, sonst hätten wir uns sicher angemeldet.
Man kann auch Kleinigkeiten essen: Würste und Käse gibt es, Ende. Aber die Würste sind wirklich empfehlenswert. Die Wildwurst war zum Niederknien gut, der marinierte Käse ebenfalls.


Hier wären wir wieder bei Nase Maso, dem Fleischhauer von vorhin. Das war unser erster Platz, wo wir in Prag hingefahren sind - lag erfreulicherweise auf unserem Weg zum Hotel, also sind wir gleich auf dem Hinweg, noch mit Trolleys bewaffnet, dort aufgeschlagen. Man sollte dort auf jeden Fall Burger essen! So perfekte Burger kriegt man kaum woanders. Und da wird sich nicht mit Schnickschnack wie Käse und Salat aufgehalten. Fleisch! Fast nur Fleisch. Gerade ein paar hauchfeine Scheibchen von den süßsauer eingelegten Essiggürkchen und ganz wenig roter Zwiebel waren drinnen. Perfekt gebraten, umhüllt von einer Mohnsemmel. Wirklich ein Gedicht.
Wenn man noch nicht genug hat (was mich wundern würde, weil der Burger ist ein ordentliches Trumm), dann sollte man dort noch das Beef Tatare essen.
Überhaupt: Wenn ich wieder mal nach Prag fahre, dann mit Kühltasche. Dann kaufe ich Nase Maso leer. So!

Was mich überrascht hat, waren die vielen Kaffeehäuser - hier kommt die gemeinsame Geschichte mit Wien wieder zum Tragen. Kaffeehäuser wie das O Kavárne sind Juwelen sondersgleichen. Natürlich auch Touristenfallen. Man sollte aber dennoch wenigstens auf einen kleinen Kaffee reinschauen, um das Jugendstil-Ambiente zu genießen. Es ist wirklich wie aus dem Bilderbuch.


Ein paar Häuser weiter noch ein Juwel, schon weniger bekannt und daher nicht so rappelvoll. Das kubistische Grand Café Orient im Haus zur Schwarzen Muttergottes sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Allein schon der tropfenförmige Stiegenaufgang ist sehenswert - hier muss sich die Funktionalität der Schönheit unterordnen. Ich mag so etwas sehr.

Und schließlich noch Kaffee trinken in Art Deko: Café Imperial
Auch hier ist alles im Original erhalten und eine Augenweide. Der Service ist sehr aufmerksam und flink, der Kaffee gut, die Torten, die einen gleich beim Hineingehen anlachen, ebenso. Die Preise sind verglichen mit Wien sehr moderat.

Der Turbohausmann hat hier Apfelstrudel gegessen, der war ganz okay, aber besseren isst man doch im Café Louvre.







Freitag, 23. Oktober 2015

[Rettungsaktion] Flammkuchen mit Steinpilzen und Rohschinken

Hach, ist das schön, wenn der eigene Blog so umfangreich geworden ist, dass man herumsuchen kann, um dann eine tolle Geschmackskombination noch einmal auf den Teller bringen zu können. Genau so schön, wie auf Balkonien rauszugehen und noch Blättchen der wilden Rauke abzuzupfen. Gerade fühle ich mich vom Leben sehr reich beschenkt!

Der Teig ist der Pizzateig, den ich nun schon seit Jahren gleich mache. Gefunden habe ich den vor mehr als 3 Jahren bei Eva, die ihn schon seit 2008 auf ihrem Blog hat.

Die Kombination Schinken mit Steinpilzen stammt von Ducasse, zu finden ist das Luxusrezept hier - nach unten scrollen. Der Flammkuchen hingegen ist jetzt nicht so arg Luxus, sondern der kam zustande, weil wir zum wiederholten Mal nur mit einem Viertelkilo Steinpilzen aus dem Wald kamen. Entweder sind wir so blinde Hendln oder es gibt dieses Jahr verdammt wenige Pilze! Und der Rest ergab sich aus dem, was Kühlschrank und Balkonien gerade zu bieten hatten.

Das Ergebnis ist mehr als überzeugend!


Für zwei große Flammkuchen:

Teig:
300 Gramm Mehl (glatt)
180 Gramm Wasser
1 TL Salz
1/3 Würfel frische Germ
3 TL Olivenöl

Man kann den Teig bis zu einer Woche vorher vorbereiten - alles gut verkneten, eine Stunde gehen lassen, dann in eine geölte, gut schließende Form geben und im Kühlschrank parken. Der Teig wird sogar besser, wenn man ihn ein paar Tage vorher vorbereitet. Und er geht wirklich auch gut als Flammkuchenteig, man muss ihn nur hauchdünn auswalken, dann passt das.
Das Rohr mit Pizzastein auf 240 Grad vorheizen. Den Pizzastein schiebe ich auf dem Rost auf die unterste Schiene ins Rohr. Das Aufheizen dauert bei mir 35 - 40 Minuten.

Belag:
250 g Steinpilze
1 Knoblauchzehe
1 EL geschmacksneutrales Öl
30 g Rohschinken (Hier: Wildschweinrohschinken vom Bio4tel)
200 g Sauerrahm
1 Hauch Muskatnuss
Salz
1 mittlgroße Schalotte
einige Zweige Thymian
1 Hand voll geriebenen Parmesan
grob gemahlener Pfeffer
1 Hand voll Rucola

Die Steinpilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl erhitzen und die Pilze darin anbraten. Die Knoblauchzehe schälen und ganz fein hacken, mit den Pilzen kurz mitbraten. Pilze auskühlen lassen und wenig salzen.

Den Teig in zwei Teile teilen und sehr dünn auswalken. Ohne Belag auf einen Pizzaschieber legen - wenn man zuerst belegt und dann versucht, den hauchdünnen Teig ins Rohr zu bringen, hat man ein Problem. ;)

Schalotte in feine Ringe schneiden. Thymianblättchen abzupfen. Sauerrahm mit wenig frisch geriebener Muskatnuss und einer Prise Salz verrühren und die Hälfte auf einen Teigfladen verstreichen. Mit grobem Pfeffer bestreuen. Die Hälfte der Pilze auf dem Rahm verteilen. Ebenfalls die Hälfte vom Rohschinken drauflegen. Thymianblättchen (wieder die Hälfte) drauf verteilen. Parmesan (Menge: eh wieder die Hälfte) drauf verstreuen. Ab damit ins Backrohr auf den Pizzastein und knusprig backen. Herausholen und mit Rucola bestreuen.

Procedere mit dem zweiten Flammkuchen wiederholen. Während der zweite Flammkuchen bäckt, teilt man sich den ersten und isst ganz gemütlich.



Das war wirklich einer der gelungensten Flammkuchen! Aber gut, wenn man Ducasse dabei über die Schulter geschaut hat, dann ist das kein Wunder.

Sehr froh bin ich auch über meine Entscheidung, die Wildform vom Rucola (Rauke) gesät zu haben. Im Sommer war mein Rucola eher zögerlich unterwegs, aber er scheint das raue Wetter sehr gut wegzustecken. Ich bin gespannt, ob ich den ganzen Winter über ernten kann.




Wieder einmal gibt es eine Aktion der Truppe, die Essen vor der Fertigfutterindustrie rettet. Was mich sehr freut: Wir werden immer mehr! Bald werden uns die Nahrungsmittelgroßkonzerne Einbußen im Umsatz erleben, ihr werdet sehen. ;)


Dieses Mal haben mitgerettet:
Giftigeblonde - Flammkuchen mit geräuchertem Meersalz und Tarte mit Ziegenkäse
Magentratzerl - Schwäbischer Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum
Cuisine Violette - Flammkuchen mit Pfifferlingen
Obers trifft Sahne - Pizza mit Kürbis+Schafskäse und Flammkuchen mit Camembert+Trauben
Feinschmeckerle - Flammkuchen ohne Hefe mit Ziegenkäse und Birne
Katha kocht - Süßer Flammkuchen mit Apfel und Zimt
lieberlecker - Käseküchlein
German Abendbrot - Pizza Basisrezept und ein Tipp für Pizza in Rom
Küchenliebelei - Klassischer Zwiebelkuchen
Genial lecker - Flammkuchen mit Spinat
Sweet Pie - Zwiebelkuchen
Jankes Soulfood - Rotkohl-Quiche
the cooking knitter - Quiche mit Ziegenfrischkäse
Paprika meets Kardamom - Einfache Flammkuchen
auch was - Apfel-Handkäse-Zwiebel-Quiche
Rohstoffverarbeitender Betrieb - Tarte a l'orange
kebo homing - Flammkuchen mit Champignons, Gorgonzola und noch viel mehr ... 
Friederike Fliederbaum
Aus meinem Kochtopf - Fränkischer Zwiebelkuchen mit Speck-Quark-Öl-Teig
Das Mädel vom Land - click
Anna Antonia - Zwiebelkuchen
Lecker macht Laune - Mini-Quiches mit Hokkaido
1 x umrühren bitte aka Kochtopf - Herbst-Fladä
Widmatt aus meiner Schweizer Küche - Käsekuchen mit Tomate und Quarkblätterteig 


Viel Spaß beim Durchstöbern der Rezepte!




Mittwoch, 21. Oktober 2015

Gnudi

Endlich komme ich einmal dazu, ein Rezept mit einem tollen kroatischen Ricotta, der aus Schafmilch gemacht wird, zu posten. Gnudi sind ganz köstliche Kugerln, ähnlich wie Gnocchi, aber mit noch weniger drinnen, das binden könnte. Und das ist auch der Grund, warum ich schon einmal gescheitert bin, weil die haben sich bei mir zerkocht. Bei Robert und Otto wird der Ricotta in Tücher gepackt und darf erst einmal abtropfen, was bei dem Rezept von Jamie Oliver, nach dem ich es versucht hatte, nicht passiert. Nun hatte ich aber in meinem Überschwang in Kroatien sehr viel Ricotta mitgenommen, daher wollte ich immer noch das Rezept von Jamie Oliver nachmachen, weil da mehr Ricotta verwendet wird. Der kroatische Ricotta ist ohnehin schon trockener und mit dem klappt es auch ohne Abtropfen. Supermarktricotta, wie ich ihn kenne, würde ich auf jeden Fall so trocknen, wie es in den ersten Rezepten verlinkt ist.

Ich habe zwei verschiedene Varianten gemacht, einmal die klassische mit Salbei, eine zweite mit kroatischem Pršut. Bestreut habe ich die Gnudi nicht mit Pecorino oder Parmesan, sondern mit kroatischem Kolan, einem feinen alten Käse, der viel Aroma mitbringt und dem italienischen Käse um nichts nachsteht.


Für ca. 3-4 Hauptspeisportionen:
1/2 kg Ricotta
50 g Parmesan (ich: Kolan)
Muskatnuss
Salz
Pfeffer (ich: Melange blanc)
Hartweizengrieß zum Bestreuen
eventuell 1 Ei, falls die Masse zu trocken ist

Zum Servieren:
Butter
1 Zweig Salbei
Parmesan zum Reiben (ich: Kolan)
1/2 Zitrone

Variante:
70 g Prosciutto (ich: Pršut)
wenig Olivenöl zu Braten
Parmesan zum Reiben (ich: Kolan)
1/2 Zitrone



Ricotta mit je 1 Prise Meersalz und Pfeffer in eine Rührschüssel geben. Parmesan und wenig Muskat dazureiben, gut verrühren. Ein großes Tablett dick mit Hartweizengrieß bestreuen. Aus der Ricottamischung 3 cm große Kugeln formen und diese im Grieß rollen, bis sie davon umhüllt sind. Ab mit dem Tablett in den Kühlschrank über Nacht. 

Da die Gnudi in 3 min. fertig gekocht sind, sollte man alles für das Finish vorbereiten, während man Salzwasser für die Gnudi zustellt.
Parmesan oder Pecorino oder Kolan reiben.
Salbei abzupfen und grob zerhacken. Butter in einer Pfanne schmelzen und den Salbei darin anschwitzen.
Pršut in Streifen schneiden und in einer anderen Pfanne in wenig Olivenöl sanft anrösten.

Gnudi noch einmal im Hartweizengrieß schwenken und mit den Händen rollen. Wenn alle noch einmal gerollt wurden, sacht ins siedende Wasser gleiten lassen und 3 min. köcheln lassen. Gnudi am besten mit einem Knödelschöpfer aus dem Wasser holen und direkt in die beiden Pfannen aufteilen. Gnudi in den Pfannen schwenken. Als Abschluss noch den Saft und die Schale einer halben Zitrone in jede Pfanne geben und alles durchschwenken. Auf Teller verteilen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Dazu passen Blattsalate.


Bitte das schmeckt! Echt so gut. Die Variante mit dem Salbei ist elegant, die mit dem Rohschinken rustikal.
Der Schafkäsericotta schmeckt übrigens gar nicht nach Schaf, aber doch würziger als der normale. Und wenn man den irgendwo ergattern kann, dann sollte man zuschlagen. Der ist in keiner Weise vergleichbar mit dem Supermarktricotta, den ich hier zu kaufen kriege.

Montag, 19. Oktober 2015

[Restaurant] ON Market

Im Sommer hatte ich recht oft in der Früh in der Nähe vom Naschmarkt zu tun. Und einmal ergab sich die Gelegenheit, eine geschäftliche Besprechnung gleich in dieser Gegend zu machen, also verlegten wir die ins on market, wo ich bis dahin nie gewesen war. Groooßer Fehler! Gleich der erste Eindruck für die Besprechung war mehr als erfreulich: Die Tische groß genug, dass ich meinen Laptop aufbauen konnte, Internetzugang gratis. Das sind nun Kriterien, die ich bisher nie an ein Lokal hatte, aber in diesem Fall war es halt nötig.

Eigentlich wollte ich nur etwas trinken und bestellte einen Mango-Chili-Smoothie - wo ich doch immer sonst groß rede, dass ich so etwas nicht trinke. Ich kann nur sagen: köstlich!





Und wie es sich so ergab, dauerte die Besprechung länger und da wir noch nicht gefrühstückt hatten, entschieden wir, dass wir das Frühstück gleich im on market ausprobieren wollten.

Wie der Karte zu entnehmen war, ist das Basic-Frühstück wohl bei allen Varianten gleich: Ein Gläschen Obstsalat, Butter, Ingwer-Honig, hausgemachte Marmelade. Dazu ein warmes Getränk nach Wahl und Vollkornbrot sowie eine Semmel.




Und siehe da: die Semmel war wirklich eine Handsemmel, was mich immer sehr freut.

Ganz köstlich ist die hausgemachte Marmelade. So wirklich einordnen konnte ich die ganzen Aromen nicht, aber ganz sicher waren Goji-Beeren und Apfel drinnen. Ich glaube, auch einen Hauch Ingwer geschmeckt zu haben, aber die Marmelade war nicht scharf, was bei Ingwer zu erwarten gewesen wäre. Eine wirklich nette Fusion-Marmelade war es auf jeden Fall.

Das On Market Meeresfrühstück: ein wenig skeptisch war ich, wie der Algensalat schmecken würde, aber er war wirklich sehr gut. Dazu gebeizte Forelle und Saibling, garniert mit Dille, Zitrone, kleinen Kapern und großen Kapernbeeren. Die Qualität vom Fisch war überzeugend. Noch dazu gab es ein Croissant, wunderbar knusprig, und ein Glas Orangensaft, frisch gepresst, was sonst.

Eine Erweiterungsmöglichkeit: Omelette
Immer asiatisch gewürzt, aber man kann wählen zwischen vegetarisch, mit Hühnerfleisch oder mit Shrimps. Das Grüne, das man sieht, ist Pak Choi, schön knackig gebraten und nicht lätschert - man sieht, dass hier asiatisch gekocht wird, nicht nur mit Gewürzen.

Wiener Frühstück plus: ein weiches Ei (ja, klar, eh politisch korrekt), ein Blatt Käse, Salami, Rohschinken und gekochter Schinken gesellen sich zu dem Basis-Frühstück. Das klingt jetzt nicht so arg fantasievoll, aber: Wurst und Schinken waren extrem gut. Die Salami war eine Fenchelsalami mit entsprechend feinem Fenchelgeschmack, der Rohschinken ein 24 Monate gereifter Serranoschinken, der gekochte Schinken ein schöner Beinschinken.






Nochmals Smoothie: Birne-Earl Grey. Mei, so gut! Ich sag nie mehr wieder, dass Smoothies verzichtbar sind. Solche zumindest sind es sicher nicht.

Falls jetzt jemand denkt, das on market sei ein Frühstückslokal, der irrt! Es ist ein sehr gutes Speiselokal, edel in der Aufmachung (der ausgehaute Teller auf dem einen Foto ist wirklich ein Ausnahmefall) mit nettem Service. Die Ausrichtung der Küche ist Chinesisch-Mittelmeer-Fusion, würde ich mal sagen. Gestaltet wurde das Lokal von der bekannten Innenarchitektin Birgit Eschenlor und angeblich sind auch die Cocktails im on market herausragend. Ich kann jetzt nur vom Frühstück sprechen und muss sagen, ich bin mehr als angetan.







Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kärntner Kasnudeln

Susanne von Magentratzerl ist die ja wirklich die Teigtascherl-Königin! Wenn man irgendwelche diesbezüglichen Rezepte sucht, ist man bei ihr an der richtigen Stelle. Natürlich liegt es da nahe, dass sie das derzeitige Event bei Zorra ausrichtet. Und ich glaube, ich habe ein Rezept gefunden, das bei ihr noch nicht zu finden ist, nämlich Kärntner Kasnudeln. Es ist aber auch nicht wirklich einfach, dieses Rezept nachzukochen, weil es so schlicht ist, dass es mit den wenigen Zutaten steht und fällt.



Da wäre einmal die Minze: Kärnter Nudelminze schmeckt weitaus weniger nach Menthol als andere Minzen und ist nicht so ohne weiteres zu ersetzen. Ich habe das Glück, dass ich einen sehr lieben Nachbarn aus Kärnten habe, der mir die Minze mitgebracht hat, nachdem meine den letzten Winter nicht überstanden hatte - ja, ich kann sogar Minze umbringen.
Dann gibt es noch einen speziellen Topfen in Kärnten, der bröseliger ist als der, den man normalerweise in Wien kaufen kann. Ich hab da wieder meinen Nachbarn als Lieferanten. Ersatzweise nimmt man normalen Topfen, den man über Nacht in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gibt, damit er sehr gut abtrocknet.
Und dann muss man noch die Verschlusstechnik, das Krendeln beherrschen - da muss ich gestehen, so richtig gut kann ich es immer noch nicht. Aber andererseits waren wir letztes Jahr in Kärnten und dort werden die Kasnudeln bei weitem nicht überall gekrendelt. Der Koch, den ich drauf ansprach, warum er nicht krendelt, sagte zu mir: "Wer sich das antut, hat sonst nichts zu tun." Also bitte!
Und nun trau ich mich einfach.

Kärntner Nudelminze

Für 4 Portionen

Zutaten für den Teig:
500 g Mehl (wenn geht griffig)
1 TL Salz
1 Ei
1 EL Öl
ca. 150 ml Wasser
Mehl zum Arbeiten auf der Arbeitsfläche

Zutaten für die Fülle:
Für die Fülle:
500 g Bröseltopfen
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
200 g Erdäpfel (gekocht und durch die Presse gedrückt)
2 EL Butter
1 EL Petersilie (gehackt)
1 EL Nudelminze (fein gehackt)
(1 EL Kerbel - ist schön, wenn man hat, ist aber nicht zwingend, dann die Menge der anderen Kräuter erhöhen)
Salz, Pfeffer
100 g Nussutter (Butter schmelzen, wie für Butterschmalz, nur länger am Herd lassen, bis die Butter gebräunt ist, filtern nicht vergessen)


Für den Teig alle Zutaten verkneten, bis er glatt ist. Dann eine Kugel daraus formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde kühl rühen lassen.

Für die Füllung die Zwiebel in der Butter anschwitzen, auskühlen lassen. Alle Zutaten für die Füllung vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu Kugeln formen - am besten mit einem Eisportionierer arbeiten, um gleich große Kugeln zu erhalten.



Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er sollte nicht zu dünn sein, denn er muss eine Menge Füllung halten können. Mit einer Kaffeetasse Kreise ausstechen, die ein bissl größer sind als die Kugeln. Teig auf eine Handfläche legen, Teig straff drüberziehen und sehr gut zusammendrücken. Dann kommt diese spezielle Verschlusstechnik, aber das Krendeln kann ich nicht erklären, daher stelle ich am Ende ein Video dazu ein.

Die Kasnudeln 10 - 15 min. in leicht siedendem Wasser ziehen lassen. Mit einem Knödelschöpfer herausnehmen, mit Nussbutter beträufeln, mit Minze dekorieren. Dazu passen Blattsalate.



Wenn man genau schaut, sieht man, dass ich beim Krendeln wieder einmal gepfuscht habe. Da ich das aber so selten mache, ist zu befürchten, dass ich es in diesem Leben nicht mehr besser lerne. Aber schmecken tun die Dinger verdammt gut! Kohlehydrate gefüllt mit Kohlehydraten und ein bissl Eiweiß, das ist genial. ;)



Wo das Rezept herkommt, weiß ich leider nicht mehr. Es steht in meinem schlauen Ordner so wie hier, hat schon einige Jahre am Buckel und ist eindeutig sehr viel besser als Omas Apfelkuchenrezept. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die jemals Kasnudeln gemacht hätte.

Nun kommt noch das versprochene Video:




Danke, Susanne und Zorra, für das schöne Event.


Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Fremdkochen: Quitten-Tarte Tatin

Schon seit einiger Zeit werden beim besten Bio-Gemüsekistellieferanten von Wien und Umgebung, nämlich beim Adamah, immer wieder Rezepte von mir in die aktuelle Rezeptliste aufgenommen. Bisher habe ich darüber nicht geschrieben, aber nun dachte ich mir, eigentlich sind das gute Rezepte, daher nütze ich die Gelegenheit, um alte Rezepte wieder nach oben zu holen. Und es sind natürlich auch andere saisonale Rezepte im Rezeptverzeichnis zu finden, die ich sehr spannend finde.



Diese Woche ist meine Quitten-Tarte Tatin an der Reihe. Gepriesen seien die Schwestern Tatin für die Erfindung des umgedrehten Kuchens!

Das Rezept stammt wirklich noch aus dem Jahre Schnee, denn damals habe ich noch Backpulver in den Topfenblätterteig getan. Nun kann ich sagen: Muss nicht sein. Mit ein paar Touren geht der Teig ganz zuverlässig auf.

Und außerdem weiß ich jetzt wieder: Meine Fotos waren schon im Jahr 2012 schlecht. Aber schmecken tut die Tarte wirklich gut.

Montag, 12. Oktober 2015

Schon wieder ein Jahr mehr!

Wenn nicht die liebe Giftige Blonde mich darauf hingewiesen hätte, dass unsere Blogs fast gemeinsam Geburtstag haben, wäre es mir dieses Jahr ehrlich gesagt entgangen. Beruflich hab ich enorm viel zu tun, weil der Turbohausmann und ich heuer so viel auf Urlaub waren und ich viel Zeit einarbeiten muss, Bloggereinladungen gibt es viele spannende, daher bin ich da immer wieder eingespannt, Familie und des Schicksals Entschuldigung für selbige, nämlich Freunde habe ich zum Glück auch.


Nun musste ich direkt schauen, was für ein Posting das allererste war: Fisolensalat mit Eierschwammerln - gnadenlos ohne Foto und nur das Rezept ohne jeglichen Kommentar. Ich hatte echt Null Ahnung, was ein Blog sein soll. Den Salat essen wir übrigens immer noch gern, der ist richtig gut!
Die nachfolgenden Fotos sind fast alle verschwunden, weil ich die irgendwo online gestellt hatte, wo sie im Rauschen des Internets untergegangen sind. War aber egal, weil der Blog eh nirgends aufgeschienen ist und kein Mensch außer engen Freunden den gelesen hat und die hatten die geposteten Gerichte meist selbst verkostet.
War eigentlich recht entspannt, muss ich sagen. Aber andererseits: Stress mache ich mir bis jetzt keinen mit dem Blog. Es macht Spaß zu bloggen und anscheinend gefällt das, was ich schreibe, anderen Leuten auch, was mich schon ein bissi freut. Daher wurschtle ich wie auch sonst im Leben weiter vor mich hin, ohne jeglichen Ehrgeiz und ohne Ziel und einigermaßen chaotisch. Sorry, ich kann nicht anders! Auf jeden Fall freue ich mich über jeden einzelnen Leser und jeden einzelnen Kommentar. Es ist schön, immer wieder ein wenig Applaus auf diese Weise zu bekommen.

Was mir immer noch viel Spaß macht, sind die Rettungsaktionen, die die Giftige Blonde und ich ins Leben gerufen haben. Wobei ich gestehen muss, dass sie da deutlich mehr Zeit investiert als ich. Ich kann leider nicht einmal sagen, dass sich das ändern wird - wie erwähnt: zeitmäßig Land unter.



Das zweite Kind, Österreich bloggt bunt, ist derzeit noch in den Windeln und ich habe noch nicht einmal selber dazu gebloggt. Mal schauen, wie sich das weiter entwickeln wird.




Und nun danke ich der Giftigen Blonden, dass sie mich nicht nur erinnert hat, sondern mir auch noch einen Topfenstrudel gebracht hat! Merci, Sina!



 
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